Der Weg zur Traumbraut

Zu heiraten ist aufregend, eine Hochzeit zu organisieren noch aufregender. Von der Einladung, über den Ort der Trauung, das Essen, die Musik, die Dekoration, das Fest im großen Ganzen, alles soll perfekt sein. Doch als Braut will man noch etwas mehr: Man will die Braut sein, die man sich schon lange erträumt hat. 

Viele Kleinigkeiten ergeben ein Ganzes

Schon lange bevor eine Hochzeit überhaupt ansteht, machen wir uns Gedanken dazu, wie wir bei unserer eigenen Hochzeit aussehen möchten. Sogar wenn man gar nicht unbedingt gedenkt zu heiraten, hat man eine Meinung dazu, wie die perfekte Braut aussieht. Es ist eine Vorstellung, ein Bild, dass man im Kopf hat und das für einen persönlich Perfektion erreicht. Dabei ist einem oft gar nicht bewusst, aus wie vielen Einzelteilen eben dieses Bild besteht.

Denn als Braut trägt man nicht einfach nur ein Hochzeitskleid. Das Outfit einer Braut beinhaltet noch weitaus mehr und jede einzelne Komponente trägt dazu bei, das Gesamtbild und das Gesamterlebnis unvergesslich zu machen.

Schritt für Schritt zum perfekten Brautoutfit

Bereits die Auswahlmöglichkeiten beim Brautkleid lassen so manche Braut in spe nach Luft schnappen. Schon alleine die Farbenpalette ist riesig, von blütenweiß, über yvory, rosa, offwhithe, rot, blau und noch viel mehr. Doch damit nicht genug: Ein Brautklein kann kurz, knielang oder lang sein, offen oder geschlossen, mit Herz- oder Carmen-Ausschnitt, mit oder ohne Ärmel, A-linienförmig, eng oder im sogenannten Meerjungfrauen-Schnitt. Womit wir noch nicht einmal beim Stoff und den Stoffkombinationsmöglichkeiten angelangt sind, ganz zu schweigen von der Frage, ob und was für ein Schleier dazu passt.

Hat man das für sich perfekte Kleid, gilt es je nach dem noch zu überlegen, ob man zum Beispiel noch eine Jacke, ein Cape oder eine Stola dazu tragen möchte oder ob zusätzlich noch Handschuhe ein erwünschtes brautaccessoire sind. Bei den Accessoires gibt es zudem noch unzählige Varianten, vom Strass-, Perl- oder Stoffgürtel bis hin zur passenden Clutch und dem perfekten Kopfschmuck. Soll es nur ein Schleier sein, oder ein Diadem, Perlblumen oder ein ins Haar geflochtenes Samtband?

Nachdem wir uns nun über das von außen sichtbare Kleid Gedanken gemacht haben, gilt es einen essentiellen Punkt nicht zu vergessen: Wie soll es unter dem Kleid aussehen? In welcher Brautunterwäsche fühlt man sich wohl, welche Variante unterstützt je nach dem das Aussehen des Kleides und welche Variante erfreut wohl den oder die Zukünftige*n am meisten? Auch bei der Auswahl der Brautunterwäsche gibt es viel zu bedenken und sich die entsprechende Zeit dafür zu nehmen.

Ebenso wichtig ist die Frage nach den richtigen Schuhen. Sollen sie flach oder hoch sein? Aus Stoff oder Leder, offen oder geschlossen? Insbesondere die Brautschuhe werden am großen Tag eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden der Braut spielen, denn es wird viel Zeit stehend verbracht und auch getanzt. Es wäre schade, wenn die Braut all dies nicht genießen könnte, weil die Schuhe drücken.

Sich Zeit nehmen & auf die eigene Stimme hören

Die Entscheidungen beim Aussuchen des perfekten Brautoutfits sind viele und oft fühlt man sich ein wenig überwältigt davon. Da hilft es, wenn die beste Freundin oder nahe Verwandte unterstützend zur Seite stehen. Durch die zusätzlichen Ideen und Überlegungen kann die eigene Meinung unterstützt, hinterfragt und überprüft werden. Vergessen Sie jedoch eins nicht: Die Braut sind Sie und es ist Ihr großer Tag. In erster Linie müssen Sie sich wohlfühlen, schön finden und Freude haben. Seien Sie sich selbst daher treu und lassen Sie sich von der Meinung anderer beraten, jedoch nicht davon abhalten, das zu tragen, was Ihnen gefällt.